Weichspüler – Liebesbriefe aus der Offseason!

Nur noch wenige Tage trennen uns voneinander!
In Vorfreude auf unser gemeinsames Wiedersehen strahle ich innerlich, wie ein Algenteilchen in der Brandung vor Fukushima.

Ich gebe es zu – als wir uns vor einem knappen halben Jahr eine Beziehungspause gegönnt haben war ich über diese, für uns beide im voraus absehbare Trennung ein wenig erleichtert.
Erfolgreich warst du, daran gibt es keinen Zweifel!
Wir hatten unsere speziellen Augenblicke, das kann und will ich nicht bestreiten.
Doch du hattest dich verändert. Du warst nicht mehr so unbeschwert und leichtfüßig, wie ich dich bisher kannte.

Erinnerst du dich?
Selbst damals, nach den Strapazen unseres Umzuges warst Du nicht zu bändigen.
Beinahe trotzig hast Du dich gegen alle Herausforderungen, alle Skeptiker gestemmt.
Entwaffnend war dein jugendlich rebellisches Auftreten, dass Dir den Neid der Gegner und meine bedingungslose Liebe sicherte.
Brust raus, Zunge raus – In your face Baby!
So haben wir beide Jahr für Jahr manche Höhen und Tiefen erlebt, bittere Pillen geschluckt, Tränen der Freude vergossen.
Doch egal was kam, dein Charakter war eine Konstante auf die ich mich dankbar stützen konnte.

Dann kam das letzte Jahr.
Und irgendwas passte nicht ganz.
Nicht mit Dir, nicht mit uns – ja vielleicht auch mit mir selbst.
Obwohl Du so viel Potential hattest und sehr früh die Bürde der Erfolgsgarantie mit dir trugst.
Zu viel für Dich? Zu viel für uns?
Nie zuvor war unsere Beziehung emotional distanzierter – bei aller Liebe.

Am Ende verabschiedeten wir uns für einen Sommer, ahnend, dass wir uns wohl in dieser Form nicht wieder begegnen werden.
Schnell musste ich feststellen, dass Du zerbrichst.
Einen Eindruck, den man bereits bei deiner Abschiedsparty gewinnen konnte, jedoch wie gewohnt machtlos erdulden musste.
Bis auf wenige Konstanten blieb nichts von dir übrig.
Permanent beginnt mit einem PER – daran konnte ich mich klammern.

Doch die Furcht über deinen Verfall, deine Zukunft, verflog mit jeder Nachricht bezüglich deiner Rehabilitation.
Ich habe deine Fortschritte gierig aufgesogen.
Jede Meldung über Dich – die dein Manager dankbarer Weise sehr zeitnah publizierte – sollte meine Freude explosionsartig nach oben schnellen lassen.
Die Verführungen des Sommers hatten nicht im Ansatz eine Chance auf ablenkende Wirkung.
Degradiert zu Zeitbeschleunigern dienten sie lediglich zur erträglichen Überbrückung unserer Trennungszeit.
Jede Grillparty, jede noch so schwüle Sommernacht – du warst immer dabei.
Nicht greifbar, aber in vielen Gesprächen und Zukunftsmalereien unwissentlich teilhabend.

Jetzt bist du zurück!
Jung, frisch und frech!
Du lebst wieder und sendest wieder diese positiven Signale aus, die für Dich früher selbstverständlich waren und von einem gesunden Selbstbefinden zeugen.
Du zeigst deine vielen Facetten mitunter auf den Social Media Plattformen, überraschst wieder mit Aktionen direkt aus deinem Herzen und holst dir dabei einen Sonnenbrand auf dem Münsterplatz!
Du lachst wieder! Du lebst wieder! Und ich mit Dir!
Business NOT as usual – Business our way!
Ich bin wieder süchtig nach Dir!

Und noch bevor wir uns in unserem Jubiläumsjahr in unserem gemeinsamen Wohnzimmer wieder sehen werden, will ich Dir etwas gestehen.
Ulmer Basketball – ICH LIEBE DICH!
Ich kann dich wieder spüren!
Danke!

I FEEL SO ULMISH!

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